Schuldnerberatung Südwestfalen

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Schuldenbereinigung durch außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zur Insolvenzvermeidung

Schuldenbereinigung durch auf  Schuldnerberatung spezialisierte Rechtsanwälte,  Insolvenzvermeidung durch erfolgsorientierte Gläubigerverhandlungen 

Unser Anspruch und das Ziel der Rechtsanwälte, die der Netzwerk Schuldenbereinigung e.V. zur Erbringung von Rechtsdienstleistungen und -beratung vermittelt, ist es, Ihnen alles Nötige an die Hand zu geben, um die Insolvenz möglichst zu vermeiden. So oder so steht dazu der außergerichtliche Einigungsversuch mit den Gläubigern an 1. Stelle. Beim Scheitern der außergerichtlichen Einigung folgt bei mehrheitlich einigungsbereiten Gläubigern in der Regel das gerichtliche Planverfahren* als zweiter Einigungsversuch ohne Insolvenz.

Königsweg der Schuldenregulierung

Die außergerichtliche Einigung ist der “Königsweg” der Schuldenbereinigung. Hier geht es darum, alle anstehenden Zahlungsverpflichtungen, z.B. fällige Kreditraten oder unbezahlte Rechnungen zu prüfen, zu ordnen und Regelungen mit allen Gläubigern zu treffen, die es Ihnen möglich machen, diese Schulden angemessen zu begleichen. Schuldner und Gläubiger versuchen gemeinsam, sich auf der Grundlage eines Schuldenbereinigungsplans gütlich zu einigen.

Wie hoch ein (Teil-)Erlass der Schulden ausfällt und die Rückzahlung der restlichen Verbindlichkeiten gestaltet wird, hängt von der individuellen Situation der Schuldnerinnen und Schuldner ab und steht im Ermessen der Gläubiger.


Ihr Vorteil des außergerichtlichen Vergleiches

Außergerichtliche Vergleiche sind für Schuldner und Gläubiger von Vorteil. Beide sparen dabei Geld und Zeit. Es werden keine gerichtlichen Verfahrenskosten fällig. Die Vergleichsquote fällt auch durch deren Wegfall höher aus. 

Da außer den vereinbarten Ratenzahlungen keinerlei weitere Kosten auf den Schuldner zukommen (gerichtliche Verfahrenskosten) und er auch keinen Weisungen eines Gerichtes oder des Insolvenzverwalters unterworfen ist, ist er bereit, mehr in einen Vergleich zu investieren.

Und am Ende steht für Sie die Schuldenfreiheit!


*Gilt für Schuldner, deren Verhältnisse den Kriterien einer Verbraucherinsolvenz gem. Insolvenzordnung (InsO) entsprechen

Schuldenbereinigung durch das gerichtliche Planverfahren zur Insolvenzvermeidung

Sollten einige Gläubiger dem außergerichtlichen Einigungsversuch nicht zugestimmt haben, kann in der Regel das gerichtliche Planverfahren* in Anspruch genommen werden.

Hier bestätigt eine gemäß Insolvenzordnung (InsO) geeignete Person oder geeignete Stelle dem Gericht, dass der außergerichtliche Einigungsversuch gescheitert, aber eine gerichtliche Einigung Aussicht auf Erfolg hat. Dies ist grundsätzlich dann der Fall, wenn eine qualifizierte Mehrheit der Gläubiger der außergerichtlichen Einigung zugestimmt hatte, aber nicht alle.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass auf Antrag hin die Gläubiger durch das Gericht mit einem  ausgearbeiteten Vergleichsplan angeschrieben und deren Antworten gerichtlich festgestellt werden. Meldet sich ein Gläubiger nicht oder zu spät bei Gericht zurück, wird dies i.d.R. als Zustimmung gewertet. Wird die Annahme des gerichtlichen Planes durch das Gericht festgestellt, ist die Insolvenz für den Schuldner abgewendet. 

Und am Ende steht auch hier für Sie die Schuldenfreiheit!

*Gilt für Schuldner, deren Verhältnisse den Kriterien einer Verbraucherinsolvenz gem. InsO entsprechen

Das Insolvenzverfahren - Verbraucherinsolvenz

Werden sowohl der außergerichtliche wie auch der gerichtliche Schuldenbereinigungsplan nicht akzeptiert, steht Ihnen trotzdem der Weg in die Schuldenfreiheit offen: über das Insolvenzverfahren und die spätere Restschuldbefreiung. Und zwar auf Antrag bereits nach 3 Jahren, falls die Gläubiger dann 35 % ihrer Forderungen aus der Insolvenzmasse erhalten haben UND die gesamten Verfahrenskosten in dieser Zeit aus seinem pfändbaren Einkommen oder aus sog. Drittmitteln gedeckt sind bzw.  nach 5 Jahren, wenn nur die gesamten Verfahrenskosten vom Schuldner innerhalb dieses Zeitraumes aufgebracht werden, spätestens aber nach 6 Jahren.*

Verbraucherinsolvenz

Gläubiger können aus rechtskräftigen Urteilen und Vollstreckungsbescheiden 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betreiben. ABER: Durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung nach der Insolvenzordnung (InsO) können Überschuldete, unter Umständen auch gegen den Willen ihrer Gläubiger, grundsätzlich eine Befreiung von ihren Schulden erlangen. Überschuldete, deren redliche Bemühungen um eine angemessene freiwillige Einigung mit Gläubigern erfolglos bleiben, haben seit Einführung des Gesetzes eine echte Chance zu einem wirtschaftlichen Neuanfang.
Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist ein mehrstufiges Verfahren: außergerichtlicher Einigungsversuch, ggf. gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren und vereinfachtes Insolvenzverfahren mit anschließender Wohlverhaltensperiode auf die, vorbehaltlich des Ausgangs der Anhörung des Insovenz-Schuldners und des Insolvenzverwalters, regelmäßig die Restschuldbefreiung folgt.*


*Sofern der Insolvenzschuldner keine seiner Pflichten (sog. Obliegenheiten) verletzt hat und keine Versagungsgründe für die Erlangung der Restschuldbefreiung von vorgebracht werden, für alle Insolvenzforderungen. (Ausnahmen bilden wenige Forderungen, etwa solche, die auf einer sogenannten unerlaubten Handlung beruhen. Auch die pflichtwidrige Vorenthaltung von Unterhaltszahlungen zählt dazu).

Das Insolvenzverfahren - Regelinsolvenz

Regelinsolvenz

Ehemalige Selbständige sind oft bei einer Vielzahl von Gläubigern überschuldet. Dies behindert häufig die Möglichkeiten, als nichtselbständige Arbeitnehmer wieder ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, da viele Arbeitgeber die zu erwartenden Pfändungen fürchten.
Die Insolvenzordnung (InsO) sieht vor, dass grundsätzlich alle überschuldeten Personen über ein Insolvenzverfahren ihre Restschuldbefreiung erlangen können. Dies gilt auch für (ehemals) Selbständige. Das Insolvenzverfahren bietet die Chance für ein Leben ohne Schulden und einen wirtschaftlichen beruflichen Neuanfang.
Bestimmte ehemals Selbständige müssen seit dem 01.12.2001 das Regel-Insolvenzverfahren durchlaufen.
Ehemals selbständige Personen, die folgende Voraussetzungen erfüllen, können das Regel-Insolvenzverfahren in Anspruch nehmen: wenn die Vermögensverhältnisse unüberschaubar sind (das ist in der Regel dann der Fall, wenn, 20 oder mehr Gläubiger vorhanden sind und/oder Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen. (neben rückständigen Löhnen und Gehältern können dies auch z.B. nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge sein).

(Für die Restschuldbefreiung gilt das unter "Verbraucherinsolvenz" genannte entsprechend.)